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Ein paar Wochen ist es nun schon her, seit ich eine unglaublich intensive Reise nach Irland machen durfte. Selten hatte ich die Möglichkeit ein Land und seine Menschen so echt und so hautnah kennenlernen zu dürfen und so viel darüber zu lernen. Aber eins nach dem anderen.

Mia und Jo Semola auf den saftigien irischen Weiden
Mia und Jo Semola auf den saftigien irischen Weiden

Anfang April kam die Anfrage von Kerrygold, ob ich nicht Lust hätte ihr Markenbotschafter zu werden. Es sollte unter anderem um eine Reise nach Irland gehen, die mir und der lieben Mia (kochkarusell.de) Land und Leute und vor allem die einzigartige Milchwirtschaft der Insel nahebringt. Wir sollten die Möglichkeit bekommen die immergrünen Wiesen zu begutachten, mit den Kühen auf den Weiden zu spazieren, die Geschichten der irischen Farmer:innen zu hören und uns vor allem selbst davon überzeugen, dass all dies mehr als ein geschminktes Werbeversprechen ist. Was für eine Frage! Count me in!

Jo Semola und Mia Keller in Irland
Jo Semola (l.) Mia Keller (r.)

Nur vier Wochen später sitze ich also im Flugzeug nach Dublin und werde von – wie soll es auch anders sein – trübem Nieselwetter empfangen. Aber selbst in diesem Zustand mach die grüne Insel ihrem Namen alle Ehre! Aus der Luft überblicken wir die weiten, hügeligen Graslandschaften, die steilen Küsten und es sieht aus wie – naja, wie in der Werbung. Dieser Eindruck sollte sich in den kommenden Tagen nur noch mehr verstärken.

Ich muss echt zugeben: ich war skeptisch, Nun arbeite ich doch selbst schon seit einigen Jahren in der Werbebranche und kenne die Tricks. Werbeversprechen zeigen “Optimalzustände”, die in der Realität kaum gehalten werden (können), hier ein bisschen Rough, da etwas Mascara. Aber hier? Hier sieht’s ja wirklich so aus. Naja, denk ich mir, warten wir mal ab, was die nächsten Tage bringen.

Kerrygold Kühe an der irischen Küste
Kerrygold Kühe an der irischen Küste

Wir fahren also von Farm zu Farm, streicheln Kühe, helfen beim Füttern, beim Melken und essen Scones. Viiiele Scones! Und von Tag zu Tag denke ich mir, das kann doch nicht sein. Jede:r Farmer:in bestätigt einfach was wir in der Kerrygold Werbung immer wieder hören. Ihre Kühe verbringen mindestens 300 Tage im Jahr, fast rund um die Uhr auf der Weide. Fressen – allein schon aus Kostengründen – ausschließlich Gras. 300 Tage frisch von der Weide, 65 Tage im Winter aus Silage die im Sommer angelegt wurde.

Stichwort Gras: das ist den Landwirt:innen hier fast genauso wichtig wichtig wie ihre Kühe. Sie wissen alles darüber, berechnen Wachstumszyklen und streuen gezielt Klee in die Wiesen um den Einsatz von Dünger reduzieren zu können. Ihr merkt schon, ich bin fasziniert von den Details aber die wahre Faszination geht eigentlich von den Menschen aus. Von ihrer Leidenschaft für das was sie tun, von ihrer Überzeugung, dass diese traditionelle Form der Milchlandwirtschaft das beste für die Menschen und die Tiere ist. Die Höfe sind übrigens alle Familienbetriebe – sowas wie Massentierbetriebe gibt es hier gar nicht.

Jo Semola und Mia im Gespräch mit einem Kerrygold Farmer
Jo Semola und Mia im Gespräch mit einem Kerrygold Farmer

Abgerundet wurde der Trip nur noch von sehr viel, sehr gutem Essen. Ob im lokalen Pub, im Michelin-gelisteten Fischrestaurant Goldie von Ashling Moore oder im Weinrestaurant. Wir kamen jeden Tag auf unsere Kosten.

Ob ich seit dieser Reise bewusst zu Kerrygold Butter greife? Ja.
Ob ich das nur schreibe, weil ich dafür bezahlt werde? Definitiv nicht!

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